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Corporate Governance unter Einbezug der Ethik
Das Anliegen von BlueValue ist die Mitarbeit beim Aufbau einer zivilgesellschaftlichen
Ökonomie einer Unternehmenskultur, die sich an zentralen
zivilgesellschaftlichen Prinzipien orientiert und damit gesellschaftsethische
Verantwortung impliziert.
BlueValue geht es um den Transfer von Ethik in die Wirtschaft und um die Förderung
der ethischen Qualität der Corporate Governance.
Unter Corporate Governance versteht man mit dem Swiss Code folgendes: «Corporate
Governance ist die Gesamtheit der auf das Aktionärsinteresse
ausgerichteten Grundsätze, die unter Wahrung von Entscheidungsfähigkeit
und Effizienz auf der obersten Unternehmensebene Transparenz und ein
ausgewogenes Verhältnis von Führung und Kontrolle anstreben.»
(Zit. NZZ, 6./7.4.2002). Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Konzepten,
Managementsystemen, Modellen etc., in denen der Grundgedanke
der Corporate Governance konkretisiert wird. Diese Konzepte und Systeme
unterscheiden sich stark, insbesondere unter der Fragehinsicht, welche
Stakeholder wie berücksichtigt werden und welchen Stellenwert
die ethische Orientierung einnimmt.
Die Globalisierung verlangt neue wirtschaftlich-unternehmerische
Steuerungsmodelle. Die Erfahrung von Krisen und neuen Protestpotenzialen
sowie das Anwachsen ethischer Ansprüche rufen nach neuen Modellen
einer verantwortlichen Unternehmensführung. BlueValue hat neue
Corporate Governance-Ansätze, die sich durch einen hohen Stellenwert
der Ethik auszeichnen und trotzdem systemisch und vor allem praktikabel
in bestehende Systeme integrierbar sind.
Ethische Beratung, Entwerfen von Leitbildern, Umsetzung der Ethik in Unternehmen,
Ethik-Kommunikation, ethisches Lernen im Unternehmen, Corporate Identity,
Entwickeln von Codices, Systeme für Wertemanagement sind Kernleistungen
von BlueValue.
EthikManagementSystem (EMS)
Der Beitrag der Ethik zur Corporate Governance
wird prominent in den von BlueValue erstellten Modellen von EthikManagementSystemen
vertreten. Das sind firmenspezifische Instrumente, die darauf abstellen,
die moralische Verfassung einer Organisation oder eines Teams und
deren Leitwerte zu definieren und in der alltäglichen Praxis
mit Leben zu füllen. Sie sind Ausdruck der normativen Seite der
Unternehmung und umfassen alle Mechanismen, über die ein Unternehmen
in dieser Hinsicht verfügt. Sie geben dem Unternehmen durch Selbstbindung
Identität und signalisieren möglichen Kooperationspartnern
und potenziellen Mitgliedern Erwartungssicherheit mit Blick auf deren
Handeln und Verhalten.
EthikManagementSysteme liefern die moralischen Kriterien für das Screening
möglicher Kooperationspartner, also Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeiter
und gesellschaftliche Gruppen, durch ein Unternehmen.
BlueValue hat ein System im Rahmen eigener umsetzungsstrategischer Vorstellungen
entwickelt und dabei folgende Fragestellungen berücksichtigt: Ist es sinnvoll,
neben anderen Managementsystemen ein separates EthikManagementSystem einzuführen
oder sollen die Grundelemente der Ethik in ein allgemeines Managementsystem
integriert werden. BlueValue bietet beide Varianten an, mit Rücksicht
auf die Bedürfnisse der Auftraggeber.
Zentrale Strukturen und Elemente des EthikManagementSystems (EMS) sind:
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Konzipierung des EMS
als ein in sich kohärentes System im Sinne eines sich selbst
organisierenden Prozesses oder Ablaufes
| | - | klare ethisch orientierte Werteordnung und deren öffentliche Kommunikation
| | - | systemische Konkretisierung der unternehmerischen Selbstverantwortung bzw.
Selbstbindung
| | - | explizite Klärung des Verhältnisses zu den Stakeholdern unter Berücksichtigung
der Ethik
| | - | Herstellung von Transparenz und Kontrollierbarkeit, auch im Blick auf Zertifizierung
| | - | erkennbarer Niederschlag der ethischen Pflichten in Massnahmen, Strukturen,
Abläufen und Stellen
| | - | Neuformulierung des Erfolges unter Einbezug der Ethik
| | - | Stärkung der Innovationsfähigkeit und kontinuierliche Verbesserung
aufgrund ethischer Orientierung
| | - | Organisation von Lernprozessen für das Unternehmen, systematische Weiterbildung
auf allen Stufen im Blick auf Ethik
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Aufbau und Förderung eines unternehmensinternen kritischen
Potenzials durch klare Organisationsformen (z.B. EthikHotline, ohne Nachteile
für das Personal)
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| - | Förderung des Dialoges mit Stakeholdern und einschlägigen Organisationen (z.B. NGO's)
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Der Aufbau von EMS führt zu einer Konzeptualisierung und zu einer systematischen
Integration der Ethik in alle Unternehmensbereiche. Im Blick auf den Nutzen
von EMS kann beispielsweise erwähnt werden:
| - | Die Gewissheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in einem ethisch orientierten
Betrieb zu arbeiten;
| | - | Erhöhung der Motivation und des Identifikationsgefühls;
| | - | Vermeiden von Konflikten und ethisch fragwürdigen Praktiken;
| | - | Aufbau vertrauensvoller Geschäftsbeziehungen;
| | - | Schaffung eines positiven Images im Blick auf Öffentlichkeit und Kunden;
| | - | Erleichterung im Umgang mit Behörden;
| | - | Sicherheit im Umgang mit Konfliktsituationen.
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